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Motorola RAZR i: Testbericht: Teil 4 – Hardware und Funktionen

Motorola RAZR i: Testbericht: Teil 4 – Hardware und Funktionen

Das Motorola RAZR i unterscheidet sich vor allem in der Hardware von der Konkurrenz. Statt einem Quad-Core mit einer Taktung von 1,5 GHz bis 1,7 GHz erzielt man hier hohe Leistung mit einem höher getakteten Single-Core-Prozessor. Genau genommen liegt die Taktung des Intel Atom Prozessors bei 2,0 GHz.

Hardware

Das Display

Das 4,3 Zoll Display ist nicht nur schön anzusehen, es besitzt auch einen extrem dünnen Rahmen. Damit ist das RAZR i an sich ziemlich klein, bietet aber dennoch ein ausreichend großes Display. Der Touchscreen reagiert extrem gut, so wie man es bei Geräten in dieser Preisklasse gewohnt ist. Farben werden schön wiedergegeben.

Der Prozessor

Das man mit dem Motorola RAZR i ziemlich viel Power in der Hosentasche hat, das zeigt sich auch in allen Benchmarks. Ich habe mal die wichtigsten drei Benchmark-Apps befragt und alle drei Apps haben mir ein ziemlich gutes Ergebnis attestiert.

In Zahlen sieht das dann so aus:

  • AnTuTu: 13892
  • Vellamo HTML: 1524
  • Vellamo Metal: 625
  • Quadrant: 4085

In der Gallerie gibt es dazu einige Screenshots, die den Vergleich zu anderen aktuellen Geräten darstellen. Mich wundert dieses Ergebnis nicht, denn ein Smartphone braucht nicht unbedingt einen Dual- oder Quad-Core-Prozessor um viel Leistung zu bringen. Ein guter Single-Core-Prozessor kann manchmal für mehr Leistung sorgen als ein Prozessor mit mehreren Kernen.

Der Speicher

Der interne Speicher ist 8 GB groß. Da dieser aber auch für das System verwendet wird, bleiben dem Benutzer 4,9 GB des Speichers für eigene Dateien übrig. Wem das nicht reicht, der kann den Speicher mit einer MircoSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern.

Der Akku

Beim Motorola RAZR i ist der Akku fest verbaut. Dies scheint ein Merkmal der gesamten RAZR-Produktreihe zu sein und wenn der Akku groß genug ist, soll mich diese Tatsache auch nicht stören. Das RAZR i besitzt einen 2.000 mAh starken Akku und dieser sollte für das RAZR i vollkommen ausreichend sein. Der Akkuverbrauch kommt mir bei diesem Intel Atom-Smartphone etwas geringer vor, als bei einem Smartphone, dass einen ARM-Prozessor besitzt. Zum Vergleich: Das Samsung GALAXY S3 besitzt einen 2.100 mAh großen Akku, allerdings scheint sich der Prozessor auch vielmehr Energie zu ziehen.

Ein Nachteil bei fest verbauten Akkus ist natürlich, dass jeder Akku irgendwann seinen Geist aufgibt und in diesem Fall müsste man dann gleich das ganze Gerät einschicken, anstatt sich nur einen neuen Akku zu bestellen.

Funktionen

Telefonie

Die Tonqualität bei Gesprächen ist ziemlich gut. Zudem liegt das Motorola RAZR i beim telefonieren sehr gut in der Hand. Ich habe die Telefonie hauptsächlich im O2-Netz getestet und hatte kein Problem mein Gegenüber zu verstehen und Beschwerden von der anderen Seite gab es auch nicht.

Kamera

Die Kamera-App reagiert ziemlich schnell und lässt sich direkt vom Sperrbildschirm aus öffnen wodurch sie innerhalb kürzester Zeit Einsatzbereit ist. Somit kann man garantiert jeden besonderen Moment festhalten. Vorausgesetzt man hat das Smartphone schnell genug in der Hand. Die Fotoqualität gefällt mir sehr gut. Zwar ist man auch bei dieser Kamera auf gute Lichtverhältnisse angewiesen, aber das ist bei jeder Handy-Kamera so. Für Schnappschüsse und kleine Familienvideos ist die Kamera meiner Ansicht nach wärmstens zu empfehlen.

Teil 3: Betriebssystem und Software Teil 5: Testergebnis und Preis-Leistungs-Verhältnis

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Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.