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Samsung GALAXY S3: Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung

Samsung GALAXY S3: Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung

Schon lange bevor das Samsung GALAXY S3 vorgestellt wurde, kamen die ersten Gerüchte über das Design auf. Als dann klar war, dass das S3 nicht aus Aluminium besteht war das Gejammer groß. “Wieder ein Plastik-Bomber!”

Samsung erklärte kurze Zeit später, dass es sich nicht um einfaches Plastik, sondern um hochwertiges Polycarbonat handelt. Dieses soll besonders robust sein und das Gerät bleibt dabei trotzdem schön leicht.

Samsung GALAXY S3 – Design

Designed for Humans – Unter diesem Motto soll das S3 von Samsung designed worden sein. Hält man das Gerät einmal live in der Hand, merkt man auch das dieser Slogan sehr gut passt. Das GALAXY S3 liegt trotz seiner Größe sehr gut in der Hand. Nicht zuletzt weil es wirklich sehr leicht ist.

An den Positionen der Tasten hat sich seit dem Vorgänger nichts geändert. Besaß man zuvor das GALAXY S2, dann kommt man auch problemlos mit der Bedienung des GALAXY S3 klar. Für mich sind die Tasten sehr gut erreichbar und die Positionierung erscheint sinnvoll.

In unserem Test verwenden wir die Ausführung in pebble-blue. Also die blaue variante des GALAXY S3, welche erst etwas später in Deutschland erhältlich war. Samsung hat dieser Version eine Alu-Optik verpasst. Das Gerät sieht also aus als hätte es ein Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, dabei besteht es aber eben aus Polycarbonat. Insgesamt wirkt das Gerät damit sehr hochwertig und keinesfalls billig.

Der wichtigste Design-Faktor ist ganz sicher das 4,8 Zoll große HD-Display. Bei der Vorstellung des S3 wurde das Display stark kritisiert, weil es sich dabei um ein HD Super AMOLED-Display und nicht um ein HD Super AMOLED Plus-Display handelt. Das Display besitzt also keinen PenTile bzw. Subpixel, was technisch gesehen weniger hochwertig ist. Auch bei genauerem hinsehen merkt man davon allerdings nichts. Die Auflösung ist brillant, die Farben werden super dargestellt und man merkt einfach das man Qualität in der Hand hält. Es sieht klasse aus und passt super zu dem Restlichen Design. Allerdings muss man auch dazu sagen das dieses Display ziemlich groß ist und es daher von Menschen mit kleineren Händen teilweise schwer zu bedienen sein könnte. Ich selbst konnte solche Probleme noch nicht feststellen und mit etwas Gewöhnung ist das sicher für niemanden ein Problem.

Samsung GALAXY S3 – Verarbeitung

Wie man es von Samsung eigentlich eh schon gewohnt ist und auch erwarten würde, ist die Verarbeitung des Samsung GALAXY S3 wirklich erstklassig. Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm und natürlich knarzt und Wackelt nichts. Samsung Geräte sind eigentlich dafür bekannt, dass der Lack nach einer gewissen Zeit ab geht. Bei meinem GALAXY S2 war der Lack nach einem Jahr noch immer (fast) wie am ersten Tag. Ich kann dieses Gerücht also nicht bestätigen. Wie das beim GALAXY S3 aussieht, kann man jetzt natürlich noch nicht sagen. Allerdings sieht es für mich nicht so aus, als wäre es besonders anfällig.

Das Displayglas nennt sich Gorilla Glass 2 und wurde von dem Hersteller “Corning” patentiert. Dieses soll besonders robust und widerstandsfähig sein, was aber natürlich nicht heißt das man es nicht zerkratzen kann.

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Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.