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Samsung GALAXY S3: Testbericht – Teil 3: Betriebssystem und Software

Samsung GALAXY S3: Testbericht – Teil 3: Betriebssystem und Software

In Sachen Betriebssystem und Software konnte Samsung ja bisher nicht wirklich überzeugen. Android Updates wurden teilweise erst recht spät bereitgestellt und wenn es um Samsungs eigene Software wie die TouchWiz-Oberfläche und die mitgelieferten Apps geht, bekam man gleich lust darauf, das Gerät mit root-Rechten davon zu befreien. Mit dem Samsung GALAXY S3 soll sich dies ändern. Samsung hat versucht zum ersten mal innovativ zu sein und auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu achten.

Samsung GALAXY S3 – Betriebssystem

Das GALAXY S3 wird mit der derzeit aktuellen Android Ice Cream Sandwich Version 4.0.4 ausgeliefert. Im Gegensatz zu den früheren Versionen der TouchWiz-Oberfläche sieht man diesmal auch recht viel von der echten Android-Oberfläche. Ich weiß nicht genau ob es am System (bzw. der guten Anpassung durch Samsung) oder dem 1,4 GHz schnellen Exynos 4412 Quad-Core-Prozessor  liegt, aber das GALAXY S3 reagiert extrem schnell und flüssig. Beim Sliden durch die einzelnen Homescreens oder durch den Appdrawer merkt man jedenfalls keinen Ruckler und auch Apps öffnen sich blitzschnell.

Außerdem wurde das S3 um viele nützliche Funktionen erweitert. Beispielsweise erkennt es automatisch durch die Frontkamera ob man gerade auf das Display schaut. Ist das der Fall, bleibt das Display auch ohne Benutzereingaben aktiv. Man kann also problemlos längere Texte lesen, ohne dass man andauern auf das Display tippen muss. Des weiteren achtet das S3 auf Gestiken. Hat man beispielsweise gerade einen Kontakt im Adressbuch geöffnet, braucht man das Gerät nur an das Ohr zu halten und schon wird der Kontakt angerufen.

Es gibt noch viele weitere Funktionen, die das GALAXY S3 zu einem wirklich komfortablen Begleiter machen, allerdings muss man auch beachten das diese Sensor-gestützten Funktionen gleichzeitig auch sehr an der Akkuleistung ziehen.

Samsung GALAXY S3 – Software

Zu den mitgelieferten Apps wie S Voice, S Note usw. hatten wir ja bei der Veröffentlichung schon einen ausführlichen Artikel veröffentlicht. In Sachen Software war Samsung diesmal besonders Innovativ. Man hat nicht nur an einem Gerät mit einer guten Hardware gearbeitet, man hat sich auch stark auf die Software konzentriert. Diese ist Samsung auch ziemlich gut gelungen. Sie tun alle was sie sollen und unterm Strich sind viele davon auch recht nützlich.

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Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.