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Samsung Galaxy S6 Edge: Erwartungen an Verkaufszahlen übertroffen

Samsung hat mit seiner derzeitigen Generation an Flaggschiffen seine eigenen Erwartungen übertrumpft. Mit dem Galaxy S6 Edge haben die Südkoreaner ein Smartphone auf den Markt gebracht, welches das Image des Unternehmens aufmöbeln sollte. Der Schachzug scheint geglückt zu sein. Laut Samsung sind die Verkaufszahlen besser als erwartet. Teilweise kam es sogar zu Lieferengpässen.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge ist Samsung mit den Verkäufen seines S6 Edge mehr als zufrieden. Eigentlich erwarteten die Südkoreaner, dass das Galaxy S6 Edge etwa 20 bis 30 Prozent aller S6-Verkäufe erreiche. Überraschenderweise machte das S6 Edge 50 Prozent aller Verkäufe aus.

Laut diesem Artikel von Yonhap News lagen die Vorverkaufszahlen in Südkorea für beide S6-Geräte bei 300.000 Einheiten. Die Vorverkaufszahlen sind höher als für jede Galaxy-Generation zuvor. Das S6 Edge ist so beliebt, dass es derzeit zu Lieferengpässen kommt, die mindestens einen weiteren Monat andauern sollen. Experten zufolge verdankt das S6 Edge seine Popularität dem neuen Design sowie vielen praktischen Funktionen.

Der Unterschied zwischen dem Galaxy S6 und S6 Edge

Das Galaxy S6 ist das neuste Flaggschiff aus dem Hause Samsung. Wie auch beim Galaxy Note haben die Südkoreaner zwei Modelle veröffentlicht: Das normale Galaxy S6 sowie das S6 Edge. Letzteres punktet in erster Linie mit einem ansprechenden Design und abgerundeten Formfaktor. Das ist aber nicht der einzige Unterschied: Mit dem S6 Edge möchte Samsung sein Plastik-Image loswerden. Folglich kommen bei dem Smartphone ausschließlich hochwertige Materialien wie Aluminium und Glas zum Einsatz.

Dass sich Samsung dazu entschieden hat, ein hochwertiges Flaggschiff zu veröffentlichen, ist bereits mehr als lobenswert. Leider hat das Smartphone seinen Preis: Die kleinste Variante mit 32 GB Speicherplatz kostet 849 (UVP). Für 64 GB beziehungsweise 128 GB Speicher werden jeweils 100 Euro mehr fällig. Mit 1.049 Euro für die Top-Variante landet das S6 Edge somit im vierstelligen Bereich, was das größte Manko dieses Smartphones ist. Günstiger gibt es das S6 Edge nur in Verbindung mit einem Vertrag: Bei Sparhandy bereits ab 49 Euro. Das Samsung Galaxy S6 Edge ist auch kein Smartphone, welches man ohne einen Vertrag mit allen möglichen Extras verwenden möchte. Dafür besitzt es einfach zu viele eindrucksvolle Funktionen.

10 Eigenschaften, die das S6 Edge ausmachen

Die hohe Nachfrage des S6 Edge hat viele Gründe. Zehn davon stellen wir im Anschluss vor.

  1. Formfaktor: Wie auch das Galaxy Note Edge besitzt das S6 Edge abgerundete Ecken. Das Smartphone lässt sich mühelos mit einer Hand bedienen und die Gerätetasten sind so ausgelegt, dass sowohl Links- als auch Rechtshänder das S6 Edge bedienen können.
  2. Display: Samsung hat sich für ein 5,1 Zoll großes AMOLED-Display entschieden, welches mit 2.560 × 1.440 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt sehr gute 576 ppi. Das Display ist nicht nur dank der abgerundeten Ecken ein echter Hingucker, auch in puncto Kontrast und Farbwiedergabe lässt es keine Wünsche offen.
  3. Wasserdicht: Samsung wirbt nicht damit, dass das S6 Edge wasserdicht ist. Das Team von TechSmartt hat das Smartphone dennoch einem Wassertest unterzogen. Überraschenderweise hielt es 20 Minuten durch.
  4. Fingerabdruck-Scanner: Seit dem iPhone 6 ist der Fingerabdruck-Scanner ein praktisches Sicherheitsmerkmal eines modernen Smartphones. Auch das S6 Edge verzichtet nicht auf dieses Feature. Der persönliche Fingerabdruck kann dazu dienen, das S6 Edge zu entsperren oder auch um Passwörter zu ersetzen.
  5. Pulsmesser: Auf der Rückseite des Smartphones ist ein Pulsmesser zu finden, der sportlichen und aktiven Menschen behilflich sein soll. Der Puls wird über den Finger gemessen. Das volle Potenzial entwickelt der Pulsmesser zusammen mit der von Samsung entwickelten App S Health.
  6. Favorisierte Kontakte: Mit dieser Funktion können Besitzer des Galaxy S6 Edge maximal fünf Kontakten eine bestimmte Farbe zuordnen. Ruft einer dieser Kontakte an, leuchtet das gebogene Display auf einer Seite in der jeweiligen Farbe auf. Da der Rest des Displays dabei ausgeschaltet bleibt, wird der Akku nicht belastet.
  7. Benachrichtigungen: Eine ähnliche Funktion wie die der favorisierten Kontakte gibt es auch für Benachrichtigungen. Liegt das Smartphone mit dem Display nach unten auf einer Oberfläche, leuchtet eine gebogene Seite farbig auf, sobald eine Nachricht von einem favorisierten Kontakt eintrifft.
  8. Informationsanzeige: Das gebogene Display kann die Funktion einer Nachtuhr einnehmen und weitere Infos wie etwa Akkustand oder Temperatur des S6 Edge anzeigen. Selbst News, Aktenkurse und mehr lassen sich auf dem gebogenen Display anzeigen.
  9. Handballenerkennung: Damit man das Display nicht versehentlich berührt, hat Samsung eine spezielle Handballen-Erkennung entwickelt. Aktionen können somit nicht ausversehen ausgeführt werden.
  10. TouchWiz: Samsung hat dem S6 Edge die persönliche Oberfläche TouchWiz spendiert, die alle Geräte des Unternehmens erhalten. Diese bietet Funktionen wie Download Booster, mit dessen Hilfe sowohl die WLAN- als auch LTE-Verbindung gleichzeitig genutzt werden kann. Auch die Kamera des Smartphones kann gestartet werden, ohne das Display zu nutzen.

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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