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Google Play Store: Paid-App-Entwickler müssen Adresse angeben

Google hat eine neue Regel im Google Play Store eingeführt, die nicht jeden Entwickler erfreuen wird. Denn ab sofort ist es für Entwickler von Paid-Apps (also kostenpflichtigen Apps) und auch Apps mit In-App-Käufen pflicht, eine physikalische Adresse im Google Play Account zu hinterlegen.

Diese wird dann in der Detail-Ansicht zu den entsprechenden Apps angezeigt. Trägt man seine Adresse nicht ein, läuft man Gefahr dass Google die kostenpflichtigen Apps des jeweiligen Entwicklers ab dem 30. September aus dem Play Store entfernt. Ein ziemlich drastischer Schritt, der vor allem für mehr Transparenz und Sicherheit im Google Play Store sorgen soll, was ja letztentlich dem Benutzer zugute kommt. Leider jedoch auf kosten der Entwickler, denn nicht bei jedem Entwickler handelt es sich um ein Unternehmen mit einer eigenen Adresse. Viele Entwickler melden ihre Tätigkeit als Kleingewerbe an und arbeiten von Zuhause aus. Doch nicht jeder will – verständlicherweise – dass seine private Adresse öffentlich im Google Play Store eingeblendet wird. Man kann eigentlich nur hoffen, dass ein Postfach ausreicht.

Play-Store-Adresse

Der Entwickler des GoneMAD Music Player hat als Antwort auf eine Anfrage diese Nachricht von Google erhalten:

Thanks for contacting Google Play Developer Support.
As of September 30, 2014, we are implementing a number of new changes to how apps are listed and displayed on Google Play, in accordance with consumer protection laws and current best-practices, ensuring a more transparent and positive experience for users. They include:

  • We are requiring developers to provide a physical address for all paid apps or apps that enable in-app purchases. The address will be displayed to users in the app store listing page. By September 30, 2014, you’ll be able to add a physical address by going to your Settings page on the Developer Console (https://play.google.com/apps/publish/#ProfilePlace[1]). Please comply within 30 days of the warning notification on the developer console. If you do not provide an address within this period, Google may take action affecting your account. This may include restricting your ability to update apps or publish new apps. Continued failure to provide an address may result in published apps being removed from the store.
  • We will display the price ranges for apps that offer in-app purchases and/or subscriptions on the app’s store listing page.
    Please let me know if you have any additional questions and I’ll be happy to help.

Demnach soll zu den jeweiligen Apps bald nicht mehr nur angezeigt werden, dass sie In-App-Käufe enthält, sondern welche diese auch genau sind.

Auch wenn die ersten Meldungen aus den USA stammen, gehe ich davon aus das diese Neuerungen im Play Store auch in Deutschland eingeführt worden sind oder noch eingeführt werden. Leider haben wir keinen Google Play Store Entwickler-Account um dies zu bestätigen. Die Entwickler unter euch können uns gern über die Kommentar-Funktion aufklären.

via AndroidPolice

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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