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Huawei Mediapad: Testbericht – Teil 3: Betriebssystem und Software

Das Huawei Mediapad ist ein “with Google” Tablet und bei der Auslieferung mit Android 3.2 Honeycomb ausgestattet. “with Google” bedeutet eigentlich nur, dass Huawei hier keine eigene Oberfläche und auch kein fettes Software-Paket vorinstalliert hat, sondern alles noch nach Android aussieht.

Betriebssystem

Bei einem Hersteller wie Huawei denkt man natürlich erstmal nicht daran das jemals ein Software-Update für das Gerät kommen wird. Pustekuchen! Denn das Mediapad kam erst im November auf den Markt und seit dem gab es schon drei offizielle Updates und inzwischen sogar zwei geleakte Android Ice Cream Sandwich ROMs. Hier können sich andere Hersteller mal eine Scheibe abschneiden. Die Updates verlaufen zwar nicht ganz so einfach wie bei anderen Geräten, wer aber ein bisschen Ahnung hat kann diese ohne Probleme flashen. Man legt eigentlich nur einen Ordner namens “dload” auf der Speicherkarte ab und startet das Tablet neu. Den Rest erledigt das Mediapad fast von selbst. Eine Speicherkarte liegt leider nicht bei und ohne diese funktioniert das Update auch nicht. Eine micro-SD-Karte sollte man sich aber ohnehin zulegen, da der 8 GB große, interne Speicher sehr schnell voll ist und damit nicht viel Platz für Spiele, Musik und Videos übrig bleibt.

Ob mit der letzten Honeycomb-Version oder dem aktuellen ICS-Preview ROM, das Huawei Mediapad läuft flott und stabil. Anfangs sah das noch ganz anders aus. Die erste Firmware-Version des Mediapads hatte noch einige Abstürze und Bugs. Mit der letzten Honeycomb Version hatte ich dann aber auf dem Mediapad keine Probleme mehr. Auch wenn die ICS-Version bereits gut läuft, ist wohl die aktuelle Honeycomb-Firmware immer noch die stabilere Version und auch der Touchscreen reagiert bei der Version wesentlich effizienter. Aber immerhin kann man bereits jetzt einen Einblick in ein ziemlich stabiles System bekommen und sehen, dass dieses Tablet grundsätzlich keine Probleme mit der neuesten Android-Version haben sollte.

Software

Mit viel Software wird man von Huawei beim Mediapad nicht belästigt. Das Honeycomb System wurde recht schlank gehalten und nur um ein paar kleine Apps und zwei Gameloft-Spiele (Vollversionen) erweitert. Wer bereits ein Update auf die ICS-Preview Versionen vornehmen, die Apps und Spiele aber nicht verlieren will, der sollte die Apps zuvor mit einer App wie App Backup & Restore sichern und nach dem Update wiederherstellen. Es wäre sehr gut möglich, dass Huawei die vorinstallierten Apps auch mit Android 4.0 ICS ausliefert, aber aktuell sind die Apps und Spiele noch nicht im ICS-Preview-ROM enthalten.

Etwas besonderes am Mediapad ist die Möglichkeit, das Tablet als Handy zu benutzen. Falls die dafür zuständigen Apps nicht vorinstalliert sein sollten, kann man sich die APK-Dateien aus dem Internet besorgen und Problemlos auf dem Tablet installieren. Ist eine geeignete SIM-Karte eingelegt, kann man Problemlos über das Teblet telefonieren. Empfehlenswert wäre dazu aber ein Bluetooth-Headset oder ähnliches. Auch mit SMS und MMS kommt das Mediapad dann problemlos klar.

Insgesagt hält sich Huawei mit dem Mediapad ziemlich offen und scheint bisher keine großen Probleme damit zu haben, wenn Hobby-Entwickler das System zerpflücken und erweitern.

[stextbox id=”info” caption=”Info”]Die Screenshots zeigen einige Apps, die von mir installiert wurden und nicht auf dem Mediapad vorinstalliert sind[/stextbox]

[blackbutton link=”https://www.your-android.de/?p=7456″]Teil 2: Design und Verarbeitung[/blackbutton][blackbutton link=”https://www.your-android.de/?p=7622″]Teil 4: Testergebnis und Preis-Leistungs-Verhältnis[/blackbutton]

Gallerie

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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