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Motorola RAZR: Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung

“EXTREM DÜNN”: Damit hat Motorola beim RAZR wirklich nicht übertrieben. Mit seinen 7,1 Millimetern ist es sogar dünner als das Samsung Galaxy S2. Das schlanke Gehäuse bringt auch einen Nachteil mit sich. Durch die dünne Bauweise musste der Akku fest verbaut werden. Sollte das System also durch irgendwelche Gründe nicht mehr reagieren, lässt sich das RAZR möglicherweise nicht ausschalten.

Design

Die dünne Bauform erstreckt sich allerdings nicht über das gesamte Gerät. Am oberen Rand hat das RAZR auf der Rückseite eine dickere Stelle. Hier sind unter anderem die Kamera, der LED-Blitz und der Lautsprecher verbaut. An dieser Stelle scheint mir das Gerät auch etwas schwerer zu sein und wahrscheinlich ist diese Stelle auch anfälliger für Kratzer. Wer sein Gerät gern auf dem Tisch hin und her schiebt, der sollte darauf achten das der Untergrund sauber ist. Eine sandige Fläche konnte zum Beispiel das Gehäuse oder sogar die Kamera-Linse zerkratzen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was sich die Designer dabei gedacht haben den USB-Anschluss am oberen Rand des Smartphones anzubringen. Das der HDMI-Anschluss an dieser Stelle untergebracht wurde kann ja durchaus sinn machen, aber den USB-Port finde ich an dieser Stelle eher störend

Gewicht

Mit 127 Gramm ist das RAZR nicht gerade das leichteste Gerät in dieser Größe. Wenn man allerdings die hochwertigen Materialien beachtet, fällt hier der Gesamteindruck doch ziemlich gut aus. Das HTC Sensation, welches eine vergleichbare Hardware bietet, schlägt dagegen mit 148 Gramm auf die Wage. Das geringe Gewicht wurde unter anderem durch die Rückseite erreicht. In die Rückseite des Motorola RAZR wurde Kevlar eingearbeitet. Die Oberfläche ist geriffelt und bietet dadurch eine gute Griffigkeit. Fettige Finger hinterlassen aber gleich Abdrücke auf dieser Oberfläche.

Materialien

Ein weiteres Detail, das durchaus praktisch sein kann, ist die wasserabweisende Nano-Beschichtung. Zwar lässt sich das Gerät durch diese Beschichtung nicht in Wasser tauchen, aber immerhin lässt es sich nicht durch ein bisschen Regen oder ein verschüttetes Glas Wasser beeindrucken. Der Mix aus Stahl, Kevlar und Gorilla-Glas macht aus dem Motorola RAZR ein robustes Smartphone, dass sogar im Outdoor-Bereich genutzt werden könnte. Da die Anschlüsse an der oberen Seite allerdings nicht geschützt sind, sollte man an dieser Stelle vorsichtig mit irgendwelchen Flüssigkeiten sein.

Zwischenergebnis

Das Motorola RAZR sieht echt schick aus und macht einen eleganten Eindruck. Die Verarbeitung übertrifft meine Erwartungen und mit Kevlar, Gorilla-Glas und Co. wird das RAZR hoffentlich auch lange seine Schönheit behalten. Das Smartphone liegt sehr gut in der Hand und das Hochauflösende Display ist ein echter Hingucker. Einige Kleinigkeiten gibt es schon zu bemängeln, aber im Gesamtblick verdient das Design und die Verarbeitung des Motorola RAZR eine positive Bewertung.

In Teil 3 unseres Tests gehen wir näher auf das Betriebssystem und die Software des Motorola RAZR ein.

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Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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