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Samsung Galaxy Nexus I9250: Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung

Das Design dex Galaxy Nexus wird jedem bekannt vorkommen, der das Nexus S bereits in der Hand hatte. Das Galaxy Nexus sieht seinem Vorgänger sehr ähnlich. Womöglich liegt das an der Tatsache, dass es wie sein Vorgänger von Samsung hergestellt wurde.

Auch wenn die Ähnlichkeit nicht zu verleumden ist, hat sich doch einiges am Design und der Verarbeitung getan.

Design

Wie auch beim Nexus S, ist das Display geschwungen. Gerade bei einem Gerät dieser Größe ist das von Vorteil. Auch wenn man es kaum merkt, liegt das Galaxy Nexus dadurch sehr gut in der Hand und lässt sich sogar etwas besser mit einer Hand bedienen. Wie auch beim Samsung Galaxy S2 liegt das Gerät dabei auf den Fingern. Denn würde man es fest umgreifen, käme man nicht mit dem Daumen in den oberen, linken Bereich. Für kleinere Hände ist ein Gerät dieser Große womöglich ohnehin nicht geeignet, aber ich hab mich sehr schnell daran gewöhnt, das Galaxy Nexus so zu halten. Beachten sollte man dabei allerdings auch, dass das Smartphone damit recht unsicher in der Hand liegt und eher aus der Hand fallen kann, als wenn man es mit der ganzen Hand umgreift.

Das Galaxy Nexus hat eine native 720p HD Auflösung und das merkt man auch. Durch die hohe Auflösung von 1280 x 720 Pixel auf einem Display, das gerade einmal 4,65 Zoll groß ist, steigt natürlich auch die Pixeldichte. Schärfer kann die Darstellung kaum sein und auch die Farbwiedergabe ist sehr gut.

Das Thema Design ist immer eine Frage des Geschmacks. Für mich sieht das Galaxy Nexus sehr Edel aus und ein iPhone 4s sieht daneben aus wie ein Spielzeug. Die Kamera auf der Rückseite, sowie die Schriftzüge „Google“ und „Samsung“ ziehen die Blicke förmlich an.

Auch technisch scheint mir das Design gut gelungen zu sein. Der micro-USB-Anschluss befindet sich (so wie ich es bevorzuge) am unteren Gehäuserand. Anders sah es zum Beispiel beim Motorola RAZR aus. Der Kippschalter für die Lautstärke befindet sich, wie es bei Samsung eigentlich üblich ist, auf der linken Seite des Gehäuses und am rechten Rand befindet sich der Power-Knopf sowie 3-Dock-Pins, die in Zusammenhang mit Dockingstations und ähnlichem Zubehör genutzt werden können. Etwas ungewöhnlich aber vielleicht sogar praktisch finde ich die Position des 3,5 Zoll Klinkenanschlusses. Dieser liegt nämlich ebenfalls am unteren Gehäuserand, rechts neben dem micro-USB-Port. Mit eingestecktem Headset kann man das Gerät also vor sich auf den Tisch legen oder mit der Oberseite voran in die Hosentasche stecken und der Audio-Ausgang zeigt dabei in eine sinnvolle Richtung.

Verarbeitung

Wie schon erwähnt, wirkt das Galaxy Nexus sehr Edel und keinesfalls billig. Dies liegt vor allem an der sehr guten Verarbeitung. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein Alu-Gehäuse oder einen anderen hochwertigen Rohstoff. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Gerade bei der Größe wäre ein Metallgehäuse aber eher von Nachteil, da sich damit das Gewicht enorm erhöhen würde. Mit meinem Samsung Galaxy S2 konnte ich bereits die Erfahrung machen, dass Samsung sehr hochwertigen Kunststoff verbaut und die Geräte damit für normalen Gebrauch sehr gut geeignet sind. Eine Bierflasche würde ich aber damit nicht öffnen 😉

Die Akkuabdeckung ist nicht nur kariert, sondern auch gummiert. Damit gleitet es nicht gleich aus der Hand, wenn man es mal falsch hält. Auch das der Schwerpunkt des Gerätes in der Mitte liegt, trägt dazu bei das es sicher in der Hand liegt. Das gegenteil durfte ich beim Motorola RAZR feststellen. Hier lag der Schwerpunkt am oberen Bildschirmrand, wodurch das Gerät eher noch oben hin weg kippen könnte.

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Gallerie

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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