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Samsung Galaxy Nexus I9250: Testbericht – Teil 3: Betriebssystem und Software

Das Samsung Galaxy Nexus I9250 ist das erste Smartphone, auf dem Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft. Wie bei allen Vorgängern auch, kommt hier aber keine Herstellerspezifische Oberfläche wie HTC Sense oder TouchWiz zum Einsatz. Auch Drittanbieter Apps wird man auf einem Nexus-Phone nicht finden. Alle Nexus-Geräte besitzen die Standard-Apps und die normale Android-Oberfläche und das macht sie meist auch so besonders.

Betriebssystem

Das Android Ice Cream Sandwich System auf dem Galaxy Nexus kommt so sparsam wie es nur geht. Es sind keine “fremden” Apps vorinstalliert und Google erlaubt auch keine Brandings.

Während Hersteller wie Samsung, HTC und co ihre Geräte meist mit selbstentwickelten Apps zumüllen, ist das System eines Nexus so rein wie möglich. Hinzu kommt die Tatsache, dass Google das System selbst an die Hardware angepasst hat, wodurch die Anpassung nahezu perfekt ist. Das merkt man dem Galaxy Nexus auch an. Das Galaxy Nexus ist schnell, es reagiert auf jede Eingabe und insgesamt merkt man kaum eine Verzögerung. Apps öffnen sich sofort, jede Anwendung ist sofort startbereit und dabei ruckelt nichts. Was man auf den Ersten Blick merkt, ist natürlich das neue Design von Android 4.0. Dieses hat sich ziemlich stark an dem Film “Tron” orientiert, wodurch die gesamte Oberfläche nun blau-schwarz und nicht mehr grün-grau ist.

Mit Android 4.0 hat sich das Einstellungs-Menü verändert. Die einzelnen Menüpunkte unter Einstellungen sind jetzt anders angeordnet und sortiert und wirken ein wenig wie bei Android Honeycomb.

Auch die Benachrichtigungsleiste hat sich verändert. In der neuen Android-Version lassen sich einzelne Benachrichtigungen entfernen. Man muss also nicht gleich alle Benachrichtigungen entfernen, sondern kann auch einzelne Benachrichtigungen selektieren, die nicht mehr angezeigt werden sollen.

Der Appdrawer wurde um das Widget-Menü erweitert. Um ein Widget auf dem Homescreen anzulegen geht man also ab Android 4.0 in den Appdrawer, wählt den Reiter Widget und zieht dann das jeweilige Widget auf den Homescreen.

Der Datenverbrauch lässt sich nun auch besser kontrollieren. In den Einstellungen kann man ein Datenlimit und ein Warnlimit eintragen, um den freien Traffic für den Abrechnungszeitraum nicht zu überschreiten.

Des weiteren wurden der Browser, die Google Mail-App, der Kalender, die Galerie, die Music-App sowie der Dialer und die Kontakt-Verwaltung aufgebohrt. Einige Funktionen sind hinzu gekommen und natürlich wurde auch hier das neue Design durchgesetzt.

Software

Wie schon erwähnt, beherbergt das Galaxy Nexus keinen Balast. Das System ist schlank und nur Apps, die von Google selbst entwickelt wurden, sind auf dem Gerät vorinstalliert. Google hat mit der Umstellung seines Designs auch alle Apps an die neue Oberfläche angepasst. Insgesamt wirkt das System also wie aus einem Guss. Im Gegensatz zu den Nexus Vorgängern, wird das Galaxy Nexus direkt mit der Google+ App und dam dazu gehörigen Messenger ausgeliefert. Was ich auch bisher von keinem Android-Gerät kenne, ist das Video Studio, welches auf dem I9250 vorinstalliert ist. Damit lassen sich Videos als Projekte zuschneiden und bearbeiten.

Auch neu für ein NexusGerät ist die neue Screenshot-Funktion. Damit lassen sich durch gleichzeitiges Drücken und gedrückt halten der Leiser- und Powertaste Bildschirmfotos erstellen, die auf dem internen Speicher abgelegt werden. Gerade für mich ist diese Funktion wichtig und beim Samsung Galaxy S2 ist sie ebenfalls mit an Bord.

Einige Screenshots könnt ihr unten begutachten.

[blackbutton_self link=”https://www.your-android.de/?p=6774″]Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung[/blackbutton_self] [blackbutton_self link=”https://www.your-android.de/?p=6799″]Testbericht – Teil 4: Testergebnis[/blackbutton_self]
Gallerie

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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