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Samsung Galaxy Tab 10.1N WiFi: Testbericht – Teil 2: Design und Verarbeitung

Mein erster Eindruck war sehr gut. Das Gerät wirkt keineswegs billig und kann sich neben aktueller Konkurrenz blicken lassen.

Design

Ob man sich für die Farbe soft-black oder pure-white entscheidet ist ganz klar Geschmackssache. Mein schwarzes Testgerät gefällt mir vom Design her auf jeden Fall sehr gut.

Das Galaxy Tab 10.1N wirkt sehr schlicht und hat nicht viele Anschüsse und Knöpfe. Der Power-Button und der Lautstärke-Kippschalter befinden sich oben links am Rand des Tablets. Ziemlich mittig angeordnet, wurde der 3,5 Zoll Klinkenanschluss angebracht. Mittig am unteren Gehäuserand liegt der Anschluss für das Lade- bzw. Datenkabel, der auch für weiteres Zubehör genutzt wird.  Es handelt sich dabei nicht um einen Standard-Anschluss sondern um einen Proprietären Anschluss von Samsung. Da sich Samsung bei dem Anschluss an keinen Standard gehalten hat, lässt sich also nicht jedes X-Beliebige Datenkabel oder anderes Zubehör verwenden. Im Gegensatz zum Motorola XOOM, welches zum Laden einen dünnen PIN nutzt, wirkt der Anschluss des Galaxy Tab 10.1N aber sehr viel stabiler.

Links und rechts vom Display liegen die beiden Lautsprecher, die bei der überarbeiteten N-Version nach vorne zeigen und echten Stereo-Sound bieten. Der Klang und die Lautstärke der Lautsprecher sind zum Musik hören oder Video schauen sehr gut geeignet. Mittig über dem Display sitzt die Frontkamera. Des weiteren ist der Rahmen der neuen Version deutlich breiter, einen SD-Karten-Slot, einen USB-Host-Anschluss oder einen HDMI-Ausgang hat das Gerät aber nach wie vor nicht.

Ich persönlich würde mir die Knöpfe und Anschlüsse an andere Positionen wünschen. Da man ein Tab dieser Größe meist an den Seiten festhält, wären die Knöpfe meiner Meinung nach am linken oder rechten Gehäuserand besser untergebracht. Auch der Headset-Anschluss am oberen Rand gehört für mich dort nicht unbedingt hin. Entweder das Kabel hängt über dem Display oder man muss es erst hinter dem Gerät entlang führen.

Verarbeitung

Das Galaxy Tab 10.1N wirkt erstmal sehr robust. Wahrscheinlich liegt das aber an dem höhen Gewicht von 565 Gramm. Und das obwohl das gesamte Gehäuse, natürlich abgesehen vom Display, aus Kunststoff besteht. Der Rahmen wirkt zwar wie aus Aluminium gefertigt, beim näheren hinsehen merkt man aber den Unterschied. Ein Gerät dieser Größe ist ohnehin schon unhandlich und mit einem Gewicht von ca. einem halben Kilo wird es nur noch schlimmer.

Das Display ist zwar schön anzusehen, aber es ist eben nur ein TFT-Touchscreen. Schwarz wird also nicht wirklich schwarz dargestellt. Bei dunklen Bildern und Videos sieht man wie das Bild zum Rand hin heller wird. Die Farben und der Kontrast eines AMOLED-Displays sind einfach weit besser. Für jemanden, der keinen Wert darauf legt, ist das Display aber vollkommen in Ordnung. Die Auflösung ist gut, die Beleuchtung ist schön hell und insgesamt sieht das Galaxy Tab 10.1N im eingeschalteten Zustand sehr gut aus. Wer unbedingt ein AMOLED-Display braucht, der wird noch eine Weile warten müssen, bis die ersten Displays in dieser Größe entwickelt und auch in Tablets verbaut werden.

Das Display spiegelt zwar etwas, bei normaler Beleuchtung lässt es sich aber dennoch gut ablesen. Die Darstellung ist kontrastreich und die Farben sind stark.

Was mich hingegen mehr ärgert ist die Beschichtung des Displays. Wirklich jede Berührung zeichnet sich mit einem Schmierfleck ab. Nach fünf minütigem Surfen ist das gesamte Display verschmiert und für mich kaum noch vorzeigbar. Würden sich die Schmierflecken mit 1-2 mal wischen wieder entfernen lassen, wäre das halb so wild. Aber um die Fotos für diesen Testbericht zu knipsen musste ich das Display schon etwas länger mit einem sauberen Tuch polieren damit es wieder glänzt. Das grobe Geschmiere ist ganz schnell weg, aber man sieht trotzdem noch einen leichten Schleier. Um den auch weg zu kriegen, muss man schon etwas länger wischen. Das Display von meinem Samsung Galaxy S2 schiebe ich hingegen ein bis zwei mal über mein T-Shirt und schon ist es fettfrei.

Immerhin verspricht Samsung beim Akku nicht zu viel. Sieben bis acht Stunden dürfte das Galaxy Tab 10.1N schon hinkriegen.

[stextbox id=”info”]Wundert euch nicht über die bunten Streifen, die auf den Bildern zu sehen sind. Das sind nur die Spiegelungen von der Wand. Wenn das Display aus oder zumindest dunkel ist, spiegelt das Display schon sehr star.[/stextbox] [blackbutton link=”https://www.your-android.de/?p=7106″]Testbericht – Teil 1: Technische Daten[/blackbutton][blackbutton link=”https://www.your-android.de/?p=7111″]Testbericht – Teil 3: Betriebssystem und Software[/blackbutton]
Gallerie

Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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