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Wie installiere ich Apps, die nicht aus dem App-Store kommen?

Smartphones, egal ob mit Googles Android oder mit Apples IOS, haben einen App Store vorinstalliert, über den sich im Nachhinein diverse Apps und Spiele nachinstallieren lassen. Der Vorteil dabei ist, dass man das Gerät voll und ganz nach den eigenen Wünschen anpassen kann. Über die Anzahl der Programme in den Stores kann man zwar nicht meckern, allerdings kann es trotzdem vorkommen, dass man eine App außerhalb des Stores installieren möchte. Bei Apple schaffen es zum Beispiel nur die Programme in den App Store, die vom Unternehmen geprüft und mit einem grünen Licht versehen wurden. Es ist also nichts Ungewöhnliches, wenn ein Smartphone-Nutzer eine App außerhalb des Stores installieren möchte.

So einfach klappt es unter Android

Wer auf seinem Android-Smartphone eine App außerhalb des Stores installieren möchte, der benötigt dazu lediglich ein Smartphone und eine Internetverbindung. In der virtuellen Welt werden nämlich Installationsdateien angeboten, die einem das Nachinstallieren von Programmen sehr einfach machen. Besser gesagt liegen diese im APK-Format vor und müssen lediglich den Weg auf das Smartphone schaffen.

Am einfachsten gelingt dies mit dem vorinstallierten Browser, denn auch dieser kann problemlos Dateien herunterladen und speichern. Vor der Installation müssen jedoch die Einstellungen geöffnet und ein Haken bei „Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen“ gesetzt werden. Ist auch dies geschafft, fehlt nur mehr das Öffnen der App „Downloads“ und das Anklicken der entsprechenden APK-Datei. Alles Weitere geschieht nahezu automatisch.

Installation unter IOS
Nicht ganz so einfach klappt es unter IOS, denn Nutzer müssen hier entweder auf eine „versteckte“ Funktion oder auf einen zwar legalen, aber doch gefährlichen Weg zurückgreifen. Mit der „versteckten“ Funktion ist die Ad-Hoc-Distribution gemeint, die sich in erster Linie an Unternehmen richtet. Pfiffige Entwickler machen aber ebenfalls davon Gebrauch und benötigen so kein grünes Licht von Apple. Der zweite Weg nennt sich Jailbreak und richtet sich vor allem an experimentierfreudige IOS-Nutzer.

Jailbreak und Root

IOS ist ein geschlossenes System, sodass Nutzer nur bedingt selbst Hand anlegen können. Der Ausbruch daraus gelingt mithilfe eines Verfahrens namens Jailbreak, dass ein Thread in der Ratgeber-Community gutefrage erklärt. Allerdings handelt es sich hier um eine gefährliche Variante. Wer nämlich Gebrauch davon macht, der verliert an seinem Apple-Gerät die Garantie. Die Verlockung liegt unter anderem in der Möglichkeit, Apps ohne App Store zu installieren.

Unter Android nennt sich das Prinzip Root und ist ebenfalls als gefährlich einzustufen. Geht nämlich etwas daneben, dann kann im schlimmsten Fall das Smartphone unbrauchbar gemacht werden. Die Verlockung liegt hier in den Rechten, die man nach dem Root hat. Diese ermöglichen unter anderem eine Änderung der Taktfrequenz des Prozessors und das Deinstallieren von vorinstallierten Apps. Wichtig: Jailbreak und Root sind zwar nicht illegal, sollten jedoch wegen ihrer Gefahr nicht von unerfahrenen Nutzern genutzt werden.

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Über Riza Aslan

Gründer des Your-Android News-Magazines. Chefredakteur, Android-Freak und Technikbegeisterter Fachinformatiker.

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